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Sonntag, 6. Januar 2019

4. Januar 2019: Saas-Fee



Der zweite Tag dieser Saison führt uns mit dem Postauto von Visp nach Saas-Fee. Hier ist alles eine Nummer kleiner, abgesehen von den Preisen, die mit 75.- CHF für eine Tageskarte auch stolz sind, und von der unmittelbaren Nähe zu den Viertausendern. Das Panorama, das sich vom Ort aus bietet, ist für mich das beeindruckendste überhaupt, das man von einem Skiort aus haben kann (freue mich auf andere Meinungen in den Kommentaren).  Wir fahren hinauf zum Mittelallalin und hangeln uns von dort in Stufen hinab zum Ort, der gemütlicher ist als der gestern, aber immer noch einiges zu bieten hat.




Donnerstag, 3. Januar 2019

3. Januar 2019: Variables Pricing in Zermatt (edit)

*** Edit: Ich habe den Matterhorn Bergbahnen den Sachverhalt beschrieben. Und folgende Antwort erhalten:

Es ist leider unmöglich einen Tag voraus zu kommunizieren ob die Verbindung nach Cervina am nächsten Tag offen ist oder nicht. Sicher wird der Wetterbericht studiert und man kann eine Tendenz erahnen. In den Bergen können sich aber die Bedingungen sehr schnell ändern.

Wenn es wie bei Ihnen zu einem solchen Fall kommt, ist dies auch gar kein Problem, den die Zermatt Bergbahnen AG erstattet den Aufpreis für Cervinia. Dies kann direkt an der Kasse gemacht werden oder über die Kreditkarte.

Haben Sie zufälligerweise noch Ihre Keycard? Wenn ja können Sie uns diesen per Mail zu senden?

Zusätzlich benötigen wir noch Ihre Kreditkartenangaben.

Ich bin positiv überrascht. Das Haar in der Suppe war, dass ich ohne mein Mail nicht von dieser Rückerstattung erfahren hätte. Wenn das schon angeboten wird könnte das auch sichtbar kommuniziert werden. Dann hätte ich den Skitag mit gutem Gefühl verbracht.

Dennoch: Gute Antwort

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Zum spätesten Saisonstart ever fahren wir nach Zermatt. Irgendwie schliesst das an unser letztes Gebiet an, Crytal Mountain in Washington. Hier wie dort gilt das variable Pricing, und dort wie hier sind die Preise schon so, dass man erst einmal schlucken muss. Geschieht auch mir immer noch. Online gibts einen Rabatt von 5% auf das Ticket "International", das - so muss ich zugeben - etwas gewagt ist, ist der Übergang nach Cervinia am 2. Januar geschlossen - warum weiss ich nicbt auf der Website wird der Grund für die Liftschliessung nicht angegeben. Ich vermute mal, es war windig. Da die Prognosen  für den 3. viel besser sind gehe ich davon aus, dass sich das ändern wird - und naiverweise habe ich mir auch vorgestellt, dass die Matterhorn Bahnen beim Buchungsvorgang auf ihrer fancy Website und ihrer noch fancieren-App auf das Risiko des geschlossenen Übergangs nach Cervinia hinweisen würde - weil ohne diesen Übergang macht ein Ticket "International" keinen Sinn.
Aber weit gefehlt, auch am 3. Januar geht's nicht nach Cervinia, unser Ticket ist also ein Witz. Man könnte also denken, dass das Risko nicht auf den Gast abgewälzt wird, der nun auf einem Ticket sitzt, das er nur teilweise brauchen kann. Aber nichts dergleichen, das Risiko wird auf den Kunden abgewälzt:
1. entweder er verzichtet auf den Online-Rabatt und bezieht sein Ticket an der Kasse in der Hoffnung, dass er dort ehrliche Auskunft über die Öffnung erhält
2. oder er trägt bei einer Online-Buchung das Risiko vollständig selber, denn es sind schlicht keine entsprechenden Informationen auf der Website (auch nicht auf Twitter oder Facebook) verfügbar

Es scheint, als sei das mit dem variablen Pricing im Kundensinne noch nicht angekommen in dieser Destination, die sich rühmt die Nummer 1 der Schweiz zu sein und die doch offenbar darauf angewiesen ist, den Gästen noch den einen oder anderen Franken ohne Gegenleistung aus den Taschen zu ziehen. Schade. Sonst wars ein schöner Tag.

Neue Lifte (3)
Sunegga Exrpess, Gant-Blauherd, Sunnegga-Paradise-Blauherd, Zermatt-Sunnegga

Sonntag, 24. Juni 2018

Jahresabrechnung Saison 2017/2018

Die Wintersaison 2017/2018 ist vorüber. Sie behinhaltete Fernes und Nahes, mit beeindruckenden Erlebnissen in den Anden aber auch in Bumbach und mit einem überraschenden Ende zum Schluss. All love.

Fazit: Am wenigsten Skitage, dafür die höchste Anzahl neuer Lifte pro Tag (bei immer kleiner werdenden Skigebieten). Ich nenne das: Fokussieren.
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Stand Lebensboucle 21.06.2018
Gebiete: 534
Lifte: 5124
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Samstag, 7. April 2018

2. April 2018: Twin Peaks Tour - Crystal Mountain

Double R-Diner




Heute ist bereits der Abschluss unserer Twin Peaks-Tour. Zum Frühstück geht's in den Double R-Diner (Twede's Café) in North Bend. Norma Jennings ist nicht mehr da, dafür Fans mit Twin Peaks-T-Shirts und Kamera, die unsere letzten Zweifel zerstreuen, ob wir am richtigen Ort sind. nach dem Double R-Breakfast fahren wir rund 90 Minuten nach Süden, bis wir Crystal Mountain erreichen. Die Wälder im Mt Rainier-National Park sind frisch verschneit, der Himmel ist blau und die Sonne scheint wieder für uns.

Wir nehmen die Gondelbahn und erleben bereits den Höhepunkt mit einer atemberaubenden Aussicht auf den 4300 Meter hohen Mount Rainier, der sich ein Tal weiter majestätisch über allem anderen erhebt. Mein Plan ist aufgegangen, die Reihenfolge der Skigebiete war dem Wetter perfekt angepasst: Den Mount Rainier wollten wir unbedingt sehen. Das Skigebiet überzeugt uns nicht nur wegen der besseren Sicht. Es bietet rund 800 Höhenmeter und damit 300 mehr als Stevens Pass. Die Abfahrten vom Summit hinunter zur Base sind steil, ebenso die vom Silver Queen-Gipfel. Zusätzlich bietet das Gebiet schöne Pisten - und dabei ist der Lift Northway, der eine eigene Bowl erschliesst, bereits "Closed for Season". Skifahren macht hier grosse Freude, der Höhepunkt, bevor wir zum Flughafen zurückfahren und unsere Twin Peaks-Tour beenden. Bye bye Laura Palmer!

Lifte Crystal (7)
Gondelbahn: Mt Rainier Gondola
Sessellifte: Green Valley Express, Discovery, Chinook Expr., Rainier Expr., Forest Queen Exp., Chair 6

Der Heimweg: Mt Shasta

SF

1. April 2018: Twin Peaks Tour - Stevens Pass



Das Roadhouse aus "Twin Peaks"
 Wir übernachten im Great Northern Hotel, das ausserhalb der TV-Serie Salish Lodge heisst und sehr schön bei den Snoqualmie Falls liegt. Überhaupt ist alles sehr schön hier! Allerdings ist das Frühstück nicht inbegriffen, ein willkommener Grund um ins Roadhouse zu fahren und dort zu breakfasten. Das Wetter ist Northwestern-like, das heisst es regnet, und kurz vor der Passhöhe beginnt es dann zu schneien.



Das Skigebiet von Stevens Pass besteht aus zwei Teilen: einer Vorderseite (Frontside) mit einem halben Dutzend Liften, die wie in einer Bowl auf verschiedene Seiten hinauf zuziehen und einer Backside (Mill Valley) mit zwei Liften. Auf der Frontside sind die Berge Cowboy Mountain (der Sessellift 7th Heaven - bedient nur Double-Diamonds, davon sind die unter dem Lift richtig richtig steil) und Big Chief Mountain (Kehr's Chair und Double Diamond bieten schöne Steilhänge) zu erwähnen. Im Mill Valley gefallen beide Lifte, das Offpiste-Terrain ist grosszügig und die Abfahrten sind hier auch etwas länger. Dennoch: Viel mehr als nordamerikanischer Durchschnitt bietet Stevens Pass nicht. Höhepunkt ist dann auch am ehesten der Schneefall, der sich nun bis in die tiefsten Lagen ausgebreitet hat und den costly upgrade beim Car Rental direkt wieder lohnenswert und den Fireplace im Hotelzimmer noch schöner erscheinen lässt.

Das ist ein Seillift der zählt - und zwar gleich doppelt :-)


Lifte (10)
Sessellifte: Hogsback Express, Tye Mill, Southern Cross, Jupiter Express, Daisy, Skyline Express, 7th Heaven, Brooks
Seillifte: Links und rechts

Donnerstag, 5. April 2018

31. März 2018: Twin Peaks Tour - Snoqualmie Summit & Alpental

Anflug auf Seattle

Das erste Skigebiet unserer Twin Peaks Tour und unserer Flittertage ist Snoqualmie Summit. Nach der Landung in Seatac gestern Abend bezogen wir Auto und Hotel gleich beim Flughafen. Heute mieten wir unsere Skisachen (jaja, für einmal gehe ich fremd) bei Gerk in Issaquah, das praktischerweise auf dem Weg zum Snoqualmie Summit liegt. Ein bisschen nervös bin ich ja, gemietet habe ich bislang nur in Skihallen und in Edinburgh. Aber es klappt alles prima.

Snoqualmie Summit ist ein typisches Pass-Skigebiet


Die Anfahrt über die Interstate 90 führt durch hügeliges Gelände, das immer mehr die Form von Bergen annimmt. Ich glaube nun zu wissen, dass die Berge in den USA einfach so aussehen: In der Regel sind dies mehrheitlich bewaldete Hügel ohne markante Felsen (Ausnahme die südliche Sierra Nevada), die Täler sind eher weit und so steigt auch die Passstrasse zum Snoqualmie Pass eher sanft an, 919 Höhenmeter auf 30 Meilen sind nicht gerade steil. Auf der Passhöhe dann liegt das Hausskigebiet von Seattle, Snoqualmie Summit, ein typisches Pass-Skigebiet, bestehend aus nebeneinander aufgereihten Sesselliften. Die Sektoren Ost und West sind bereits "Closed for Season", so dass wir nur Central fahren können. Eher kürzere Lifte erschliessen eher flache Hänge, ab und an ist auch was steileres dabei. Der Schnee ist schwer und das Highlight hier ist die Freude des kleinen Jungen, der uns mit seinem Freund im Schlepptau mitten auf der Piste fragt, ob wir ein Telefon hätten, weil er sich verfahren habe. Die Telefonnummer hat er auf einem Zettel notiert, und die Erleichterung, als er seinen Vater hört und den Treffpunkt ausmacht, ist herzerwärmend. Der Treffpunkt liegt rund 200 Meter weiter unten an der einzigen Talstation hier weit und breit. Süss die zahlreichen Dankesbekundungen, die wir erhalten, als wir an der wiedervereinten Family vorbeifahren, und auch das Dankes-SMS des Vaters.


Wir steigen ins Auto und fahren rund 3 Kilometer in ein Seitental hinein - Alpental heisst es, und es sieht auch aus wie in den Alpen, zumindest die Häuser sind dem Baustil des Tiroler Unterlands nachempfunden. Das kleine Skigebiet zieht sich am Denny Mountain hoch, der von zwei aufeinanderfolgenden Lifte erschlossen ist. Der obere Lift namens Edelweiss erschliesst ausschliesslich Diamond-Abfahrten. Die "International", die hinten um den Fels herumführt, ist eine schöne steile und auch etwas längere Abfahrt mit hohem Spassfaktor. Unten hat es noch zwei kleinere und leichtere Sessellifte. Und ein Mini-Resort - natürlich auch im Alpenstil. Auch wenn Alpental viel kleiner ist als Summit schlägt es das grössere Gebiet um Längen.

Lifte Snoqualmie Summit Central (5):
Sessellifte: Galery, Holiday, Triple 60, Central Express, Silver-Fir,

Lifte Alpental (4):
Sessellifte: Armstrong Express, Edelweiss, Sessel, St. Bernard

Osterskirennen
Great Northern Hotel
Apres Ski hier

Montag, 5. März 2018

05. März 2018: Livigno zu beiden Seiten

"Und wo ist jetzt hier der Ort?" Frage eines Mitsafaristi
Zum Abschluss der Skisafari2018 besuchen wir Livigno, das ja quasi am Heimweg liegt. Zu Livigno wurde bereits 2007 alles gesagt, was zu sagen ist: hier lesen. 

Eine Herde Schneekanonen

Was neu dazu kommt sind Gondelbahnstationen, wie ich sie noch nicht gesehen habe. Die Talstation Tagliede sieht aus wie gerade fertig gestellt, ist aber bereits seit 2008 so in Betrieb. Die Gondelbahn fährt zuerst im Berg einige Stockwerke hoch, bevor sie dann ans Tageslicht kommt. Diese Stockwerke sind noch im Rohbau - was da mal reinsollte? Auch die neue Carrossello 3000-Gondelbahn ist beeindruckend: Riesige Tal- und Bergstation! Es scheint als hätte Livigno eine enge Partnerschaft mit LaFarge-Holcim, so wie da Beton verbaut wird. Allein, die Pisten werden dadurch nicht besser.

Neue Lifte 6:
Gondelbahnen: Carrossello 3000 1. Sektion, Carrossello 3000 2. Sektion, Cassana, Livigno-Tagliede, Tagliede-Costaccia
Sesselbahn: Botarel

04. März 2018: Bormio



Stahlblauer Himmel begrüsst uns zu diesem Hammertag, der gemütlich in der Bar Bosco Basso endet und dazwischen viele Höhenmeter und zwei Non-stop-Fahrten von der Cima Bianca (3000m) hinunter nach Bormio (1225m) zuerst in 9 Minuten 16 Sekunden, dann in 8 Minuten 8 Sekunden beinhaltete. Wir haben uns ziemlich verknallt in die Pista Stelvio, die Pista Bimbi al Sole und die Pista Stella Alpina.

Eine Wucht, dieses Skigebiet, eines der ganz Grossen, auch wenn es bzgl. Liften und Pistenkilometern gar nicht so gross ist.

Neuer Lift 1: Nevada Est




03. März 2018: Santa Caterina Valfurva & Cima Piazzi/San Colombano/Isolaccia

Da muss es was zu sehen geben (Monte Masucco - Cima Piazzi/San Colombano)
Wir starten bei tollem Wetter (wer hätte das gedacht?) und fahren von unserem Quartier in Bormio hinauf nach Santa Caterina. Das Skigebiet ist dasselbe wie vor ziemlich genau 11 Jahren: Vorne nett, hinten flach und die Piste Deborah Compagnoni als absolutem Höhepunkt. Mittlerweilen gefällt mir auch noch die Abfahrt von der Cresta Sobretta wieder zur Mittelstation der Gondelbahn und die Talabfahrt hinunter in den Ort zum Sessellift.

Gavia 2! Der hat mir noch gefehlt.
Vallalpe








Hinten das Vergnügen, vorne die Arbeit. Das waren die berühmten zwei Schwünge zu viel. Vallalpe

Wir wechseln das Skigebiet und fahren hinüber nach Valdidentro oder korrekt Cima Piazzi/San Colombano/Isolaccia. Das hat mir beim ersten Besuch hier 2007 so gut gefallen, dass ich gleich zwei Mal hin bin. Dieses Mal fällt die Euphorie etwas gedämpfter aus. Die Talabfahrten durch die Wälder sind immer noch schön, besonders, weil ich sie nun mit einer Gruppe fahre und nicht mehr alleine wie 2007 und weil sich die coupierten Hänge besonders für Rennen eignen. Aber irgendwie hatten sich in meinen Erinnerungen steilere Abfahrten abgespeichert. Die Non-Stop-Abfahrt nach Isolaccia ist aber natürlich ein Höhepunkt hier.

Skifahren mit dem Skigebiet von Bormio im Blick
Nostalgisches: Seggiovia La Rossa - San Colombano
noch mehr Nostalgisches; Skilift Masucco


Neuer Lift Santa Caterina 1: Gavia 2

Samstag, 3. März 2018

02. März 2018: Valmalenco und Val Gerola - Veltlin in the Snow

Ganz ähnlich aber doch ganz anders.
Heute gibts mal was Neues: Start einer Boucle in Lugano! Die Sonnenstube begrüsst uns mit leichtem Schneefall, das gibt eine spezielle Fahrt den Küsten des Lago di Lugano und des Lago di Como entlang, durch verschneite Dörfer und verschneite Palmen.


Bei Morbend verlassen wir die Hauptstrasse und sofort ist die Strasse schneebedeckt. Wir fahren rund 1300 Höhenmeter hinauf ins Val Gerola, manchmal denken wir es reicht nicht nur so mit Winterreifen und Zweiradantreib, denn der Schneefall wird immer stärker. Und doch - am Ende stehen wir mit einem halben Dutzend anderer Autos an der Talstation in Pescegallo und kaufen uns die Tageskarte für 12€. Der Sessellift führt hinauf auf die Alp Salmurano, dort steht noch ein Tellerlift. Runter gehts dann oben flach, in der Mitte steil (rechte Piste) und dann coupiert, alles in zwanzig mehr oder weniger verfahrenen Zentimetern Neuschnee. War kurz unser Besuch aber genau richtig.

Farbtupfer in Pescegallo
Sieht vertraut aus - wie jedes Gebiet im Nebel
Pescegallo
Gut gewachst heute! Dass die überhaupt noch gefahren sind...
Wir wechseln die Talseite, bei Sondrio führt die Strasse - diesmal schneefrei - hinauf ins Valmalenco bis nach Chiesa. Dort steht eine beeindruckende Talstation, die mich an die Dunkle Seite der Macht erinnert und von der die Seilbahn Snow Eagle hochfährt. An der Kasse heisst es: Ein Lift fährt nicht (Perdrene), es gibt 4€ Reduktion (von 26 auf 22), oben steht dann noch ein anderer Lift still, der Bocche del Torno. Und für den sind wir extra den Scerscen-Lift zweimal gefahren, weil zuerst falsche Piste und so. Valmalenco ist ein kleines Gebiet mit zwei Sektoren um die Cima Motta, vorne Alpe Palu mit einigem Anfängerterrain (und einer etwas steileren Abfahrt von der Cima Motta), hinten ein Kessel mit zwei Sesselliften, von denen nur der Scerscen läuft. Die Abfahrten sind eher leicht, vielleicht erinnert mich deshalb vieles an Big White. Vielleicht auch anderes. Schade konnten wir die Südseite der Bernina-Gruppe nicht sehen, die hätte sicher noch was gerissen.


Auch in leeren Kabinen will cool gestanden werden!
Alpe Palu - Blick zur Cima Motta
Zum Beweis, dass wir da waren: Geschlossener Bocche del Torno
Richtig - auf dem Rückweg
Wir fahren wieder raus aus dem Valmalenco hinter schleichenden Bussen und Autos, und werden ungeduldig, denn es wird knapp bis zum letzten Skigebiet des Tages: Prato Valentino. Das Navi führt uns kreuz und quer durch kleine und kleinste an den Hang gebaute Dörfer rund um Teglio. Skilifte werden keine angezeigt, aber Prato Valentino finden wir dann irgendwann angeschrieben. Der Nebel wird dichter und der Schnee auf der Strasse auch. Und irgendwann kommt uns dann ein Jeep rückwärts entgegen. Auch für uns geht es nicht mehr weiter, also raus aus dem Auto und Ketten an, wir haben nicht mehr so viel Zeit. Dank der fachkundigen Unterstützung des Beifahrers und des letzten Kettenfuchs', der ja noch gar nicht so lange her ist, klappt das auch ziemlich gut, so dass wir bald darauf die Talstation des Skigebiets erreichen. Es ist kurz nach drei.
Talstation Prato Valentino
Lifte Val Gerola (2)
Seggiovia
Sciovia

Lifte Chiesa (5)
Seilbahn: Snow Eagle
Sesselbahnen: Baby Bernina, Cima Motta, Scerscen, Del Dosso