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Mittwoch, 14. Januar 2026

11.01.2026 Eldora

Wir geniessen an der Pearl Street Mall in Boulder ein sehr gutes Nachtessen und schlafen zum ersten Mal seit Langem wieder richtig gut – danke, Boulder.

Am nächsten Tag führt uns der Weg denselben zurück in die Rockies, den wir bereits am Vortag genommen haben: bis nach Nederland und von dort noch ein Stück weiter den Berg hinauf. Uns kommen zahlreiche Autos mit Skiern oder Snowboards auf dem Dach entgegen, was bei mir sofort alte Reflexe auslöst:

  1. Das Skigebiet ist geschlossen.
  2. Es gibt keine Parkplätze.
  3. Es ist überfüllt.

Trotz der Tatsache, dass nur wenige Abfahrten geöffnet sind, hält sich der Andrang insgesamt in Grenzen. Lediglich an einer Stelle, an der sich die Abfahrten mehrerer Lifte kreuzen, wird es enger. Voll sind vor allem die Anfängerbereiche.

Die Pisten ziehen sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durch mehr oder weniger breite Waldschneisen. Zudem sind die Abfahrten eher kurz – für mich durchaus überraschend, gehört Eldora doch zum Ikon Pass und liegt schliesslich in den Rockies. Wie schon früher erwähnt gilt aber auch hier: Mit mehr Schnee ist das Gebiet deutlich attraktiver.

** English **

We enjoy a very good dinner at the Pearl Street Mall in Boulder and, for the first time in quite a while, sleep really well – thank you, Boulder.

The next day, we take the same route back into the Rockies that we followed the day before: as far as Nederland, and then a bit further uphill. Many cars with skis or snowboards on their roofs are coming towards us, which immediately triggers familiar concerns:
the resort is closed,
there will be no parking,
it will be overcrowded.

Despite the fact that only a limited number of runs are open, the overall crowding is quite manageable. There is only one spot where the runs from several lifts converge that feels busy. The beginner areas, however, are full.

The slopes run through forest clearings of varying width and difficulty. In addition, the runs are rather short – something I find slightly surprising, given that Eldora is part of the Ikon Pass and, after all, this is the Rockies. As mentioned before, with more snow the area becomes significantly more enjoyable.

Lifte (3): Alpenglow, Indian Peaks, Corona



Montag, 12. Januar 2026

10.01.2026 Loveland

Downtown Frisco 

Bereits 2016 durfte ich eine tolle Zeit in Frisco verbringen, Damals besuchte ich Keystone, Arapahoe Basin, Breckenridge, Copper, Beaver Creek und Vail. Obwohl Frisco selbst kein eigenes Skigebiet hat, bietet der Ort eine ideale Ausgangslage für die umliegenden Resorts – inklusive eines kostenlosen Skibus-Systems.

Was ich bei meinem Aufenthalt vor neun Jahren nicht besucht habe, ist Loveland. Das hole ich nun nach.

Loveland ist von Frisco aus in rund 20 Minuten erreichbar, getrennt lediglich durch den Eisenhower–Johnson Tunnel. Gleichzeitig gehört Loveland zu den Skigebieten, die Denver am nächsten liegen, und ist von dort in etwa einer Stunde erreichbar. Umso überraschender ist es, dass wir ohne Probleme einen Parkplatz bei der Loveland Valley Lodge finden. 

Ein Shuttle-Service im Fünf-Minuten-Takt verbindet die Valley Lodge mit der Basin Lodge. Während bei der Valley Lodge zwei Lifte stehen, erschliessen von der Basin Lodge aus sieben weitere Lifte das eigentliche Skigebiet. Der Busservice ersetzt aus Kostengründen einen Verbindungssessellift, der noch mit Masten und Sesseln über den Parkplatz bei Basin führt.

Von den zahlreichen Skigebieten der Region, die aktuell mit Schneemangel zu kämpfen haben, bietet Loveland zumindest einen eingeschränkten, aber funktionierenden Betrieb. Drei Lifte mit Südexposition sind geschlossen, dafür sind immerhin sechs andere in Betrieb.

Das Loveland Basin - Höhe der Talstation auf 3290m! - liegt am Ende des Tals, direkt oberhalb des Eisenhower–Johnson Tunnels, und erschliesst eine weitläufige, baumfreie Arena mit Hängen in nahezu alle Richtungen – unter normalen Bedingungen beinahe 360 Grad. An diesem Tag bleiben mir einige Abfahrten an den Nordhängen und die Dankbarkeit, diese überhaupt fahren zu können.

Nach diesem kurzen Besuch fahren wir weiter über Idaho Springs, Central City und Nederland nach Boulder. Eine landschaftlich schöne Strecke – mit einer unerwarteten Überraschung in Central City: ein kleines Städtchen mit spürbarem Humor.

Lifte (6): 3, 7, 2, Ptarmigan, 6, Chet's Dream

** English Version **

Back in 2016, I already had the opportunity to spend some very good days in Frisco. At the time, I visited Keystone, Arapahoe Basin, Breckenridge, Copper, Beaver Creek, and Vail. Although Frisco itself does not have its own ski area, it offers an ideal base for the surrounding resorts – including a free ski bus system.

One resort I did not visit during my stay nine years ago was Loveland. This time, I am making up for that.

Loveland is about a 20-minute drive from Frisco, separated only by the Eisenhower–Johnson Tunnel. At the same time, it is one of the ski areas closest to Denver and can be reached from there in roughly an hour. All the more surprising is the fact that we find a parking space at the Loveland Valley Lodge without any difficulty.

A shuttle service running every five minutes connects the Valley Lodge with the Basin Lodge. While two lifts operate from the Valley Lodge, seven additional lifts serving the main ski area depart from the Basin Lodge. For cost reasons, the bus service replaces a connecting chairlift, which still stands over the parking lot at the Basin Lodge with its towers and chairs in place.

Among the many ski areas in the region currently struggling with limited snow, Loveland at least offers a restricted but functional operation. Three lifts with southern exposure are closed, but six others are running.

The Loveland Basin – with the base area already at an elevation of 3,290 metres – lies at the end of the valley, directly above the Eisenhower–Johnson Tunnel. It opens up a wide, treeless arena with slopes facing almost every direction – under normal conditions nearly 360 degrees. On this day, I am left with a few runs on the north-facing slopes, and with a sense of gratitude for being able to ski them at all.

After this short visit, we continue on via Idaho Springs, Central City, and Nederland towards Boulder. It is a scenic drive, with an unexpected highlight in Central City: a small town with a noticeable sense of humour.

Blick auf die geschlossenen Hänge


Central City: 11 168.1

Boulder Pearl Street Mall

Samstag, 10. Januar 2026

08.& 09.01.2026 Roaring Fork Valley: Aspen Highlights, Aspen Mountain, Buttermilk und Sunlight Mountain



Nach unserem Besuch in Vail fahren wir direkt nach Aspen. Vor 9 Jahren war ich für ein paar Abfahrten in Snowmass, aber die weiteren Skigebiete fehlen mir noch, und im Ort selbst war ich auch noch nie.

Vorweg 1: Aspen ist so posh wie erwartet, alle bekannten Marken haben ihre Boutique hier, zum Aprés Ski gibt's Austern und die Restaurants sind ausgebucht (soviel kann ich nach zwei Tagen hier mal sagen). Dennoch oder gerade deshalb hat Aspen ein ausgezeichnetes Skibussystem (RFTA), das die verschiedenen Skigebiete miteinander verbindet, im Viertelstundentakt und kostenlos. 

Vorweg 2: Aspen spielt in John Irvings "Der letzte Sessellift" eine grosse Rolle, und diese Reise erlaubt mir, die wichtigsten Orte dieses Romans zu besuchen. Auch deshalb waren wir in der Bar im Hotel Jerome. Und für die Insider: Wir waren sogar in einem Hotel, das wie eine der wichtigsten Protagonistinnen im Buch heisst.

Nun zu den Skigebieten: Es hat jeweils über Nacht rund 20-30 cm geschneit, was jedes Skigebiet gut aussehen lässt, aber die Skigebiete können wirklich etwas, sie bieten für alle etwas (und wenn man dann noch Snowmass mit 1350m Verticals mit berücksichtigt ist in Aspen wirklich alles angerichtet für beste Skierlebnisse).

Aspen Highlands (2451-3559m) 

Neben den breiten Pisten und langen Abfahrten sind die (Double)Diamonds von Temerity erwähnenswert. Zum Sessellift Deep Temerity führt keine Piste, es geht nur durch die Bäume und durch schönsten Tiefschnee. Der Lift erinnert mich an den Honeycomb Return Lift in Solitude - gibt es weitere solche? 

Lifte (5): Exhibition, Loge Peak, Cloud Nine, Deep Temerity, Thunderbowl





Aspen Mountain (2422-3418m)

Das Hausgebiet wird ab Downtown mit einer langen Gondelbahn erschlossen. Die Talstation bei der Gondola Plaza ist etwas vom glamouröseren, was ich bis jetzt gesehen habe. Einen zweiten Zugang über die Weltcup-Pisten gibts über den alten Sessellift Shadow Mountain - allerdings erschliesst sich mir nicht ganz, wie man überhaupt zu diesem Skilift kommt. Oben gibt es einige Lifte, die einfachere Abfahrten erschliessen (Hero's war leider schon geschlossen), am Ruthies-Lift sind die (Weltcup-) Pisten allerdings ziemlich sportlich. Und als wir den Skitag beschliessen gibt's an der Talstation dann eben die Austern zum Aprés Ski. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Lifte (5): Silver Queen Gondola, FIS, Ruthie's, Ajax Express, Shadow Mountain






Buttermilk Mountain (2399-3018m)

Buttermilk Mountain liegt ein wenig ausserhalb von Aspen. Eigentlich ist dies das Anfängergebiet mit langen gemütlichen Abfahrten. Es ist aber auch der Ort, an dem die X-Games stattfinden, und heute ist es der Halfpipe Weltcup, der dort stattfindet. 

Lifte (3): Summit Express, Tiehack Express, West Buttermilk Express




Wir verlassen Aspen und eher etwas überraschend liegt da am Ende des Roaring Fork Valleys bei Glenwood Springs noch ein Skigebiet auf dem Weg, das bis gestern noch gar nicht geöffnet war:

Sunlight Mountain
Drei Lifte, von denen einer (Secundo) noch zu war, erschliessen einige sportliche Abfahrten (oben), einfacheres Terrain unten und gemäss Pistenplan noch einige Diamonds am Ostende des Gebiets. Die Welt hier ist eine andere als in Aspen, die Base Lodge hat nicht den Glamour der Gondola Plaza, aber es hat Stil, dass heute im Skigebiet ein Fundraiser für lokale Non-Profits durchgeführt wird.

Lifte (2): Primo, Tercero




07.01.2026 Vail (not Whale)

Einer der grössten Namen im Skitourismus ist Vail - davon zehrt der heutige Besuch ein bisschen, und davon, dass wir dankbar sind, überhaupt ein paar Pisten zu finden. Und von den Erinnerungen an den ersten Besuch hier vor 9 Jahren (Link)

Viele Pisten sind nicht geöffnet, einige der höhergelegenen Abfahrten an den Liften Wildwood, Mountain Top, Northwoods Express und Sourdough waren aber schön zu befahren, frisch verschneit mit sahnigstem Colorado Powder. Meine Eindrücke vom ersten Besuch wurden dadurch aber nicht geschmälert: Vail kann was (wenn Schnee da ist, aber das gilt ja für alle Skigebiete, oder?).

** English Version **

One of the biggest names in ski tourism is Vail — and today’s visit benefits a little from that reputation, and a lot from the simple fact that we are grateful to find at least some slopes to ski. It also feeds on memories of my first visit here nine years ago (link).

Many runs are not open, but some of the higher-altitude slopes served by the Wildwood, Mountain Top, Northwoods Express, and Sourdough lifts were a pleasure to ski: freshly snow-covered, with the creamiest Colorado powder. That said, today’s conditions did nothing to diminish my impressions from that first visit. Vail delivers (when there is snow — but then again, that applies to all ski resorts, doesn’t it?).


Neue Lifte (8): Avanti Express, Wildwood, Sourdough, Gopher Hill, Gondola One,  Mountain Top, Little Eagle, Northwoods Express (2017 neugebaut)









Donnerstag, 8. Januar 2026

06.01.2026 Powderhorn - wenn der Weg das Ziel ist

Wir verlassen das frischverschneite Crested Butte auf demselben Weg, auf dem wir hingefahren sind: Gunnison - Cerro Summit - Montrose. Unterwegs halten wir am Blue Mesa Reservoir, das aus dem gestauten Gunnison River besteht, den grössten (Stau)see Colorados ist und mit 1.16 km3 rund drei Mal so viel Wasser staut wie der grösste Stausee der Schweiz, Lac des Dix. Auf dem gefrorenen See hat es Eisfischer, und ich möchte gerne einmal auf einem gefrorenen See stehen - das habe ich noch nie gemacht. Während wir uns dem Eis nähern hören wir es Summen und Singen, tiefe Töne zeugen von Spannungen im Eis, und immer wieder kracht es laut. Zudem ist es auf dem Eis super rutschig, und so verschiebe ich den Eisgang aufs nächste Mal.

Von Monrose gehts weiter über Delta, über den Pass über die Grand Mesa und auf der anderen Seite wieder hinunter, bis wir das Skiresort Powderhorn erreichen. Der Schnee ist auch hier knapp, im Gegensatz zu Crested Butte hat es nur wenig geschneit, so dass nur der halbe Berg und auch da nur 2 Abfahrten geöffnet sind, breitere Pisten mit Cruisingpotential auf 500 Höhenmetern. Beide Abfahrten bieten  atemberaubende Aussichten über das Tal des Colorado River an, dass auch hier das Skifahren für einmal in den Hintergrund rückt. 

Powderhorn (2): Easy Rider, Flat Top Flyer

** English Version **

We leave the freshly snow-covered Crested Butte the same way we arrived: Gunnison – Cerro Summit – Montrose. Along the way, we stop at Blue Mesa Reservoir, formed by damming the Gunnison River. It is the largest reservoir in Colorado and, with a volume of about 1.16 km³, holds roughly three times as much water as Switzerland’s largest reservoir, Lac des Dix.

On the frozen lake, there are ice fishermen, and I am tempted to step out onto a frozen lake myself — something I have never done before. As we approach the ice, we hear it humming and singing; deep tones hint at the tension within the ice, and every so often it cracks loudly. Add to that how incredibly slippery it is out there, and I decide to postpone my walk onto the ice until another time.

From Montrose, we continue via Delta, cross the pass over the Grand Mesa, and descend on the other side until we reach the ski resort Powderhorn. Snow is scarce here as well. Unlike Crested Butte, there has been very little recent snowfall, so only half the mountain is open, and even there just two runs. They are wide slopes with plenty of cruising potential over about 500 meters of vertical. Both runs offer breathtaking views over the Colorado River Valley, reminding me once again that sometimes the skiing itself briefly takes a back seat.


 







Dienstag, 6. Januar 2026

05.01.2026 Crested Butte - endlich Winter! - Finally Winter!



Wir haben in Ouray übernachtet, dem "Switzerland of America". Die Berge vielleicht, die Main Street ziemlich sicher nicht. Es hat uns da sehr gefallen, etliche Restaurants laden zum Verweilen ein, die Hotsprings zum Baden.

Ouray wurde gewählt, weil eigentlich Telluride auf dem Programm stand heute. Aber seht selbst:

Also steht wieder eine Programmanpassung an: Wir fahren heute bereits in Crested Butte, obwohl das eigentlich erst morgen geplant war, das Motel behalten wir, und fahren morgen weiter.

Die Fahrt von Monrose dem Blue Mesa Reservoir entlang zeigte im Norden schwarze Wolken, im Süden Sonnenschein. Wie das Wetter wohl ist? Und dann ist ja noch das mit den Ketten.....in Gummison, dem Hauptort der sonst eher menschenleeren Region, spitzt sich die Spannung zu, als die Route in Richtung schwarze Wolken abdreht, und tatsächlich beginnt es stark zu schneien, Allerdings ist die Strasse bis Crested Butte flach und auch dann bis Crested Butte Mountain (eigenständige Gemeinde!) ists nicht wirklich steil. Dort beginnt das Skigebiet, verschiedene (moderne) Sesselbahnen führen von der Base weg. Leider mit wenig Sicht und auch leider sind die beiden Skilifte, die ganz zuoberst die Double Diamonds bedienen (nicht, dass ich die bei diesem Wetter gefahren wäre...) Ohne diese Diamonds ist das Skigebiet ziemlich anfängerfreundlich, breite und nicht zu steile Pisten, die vor allem auf der Ostseite (East River Express) ziemlich lang sind, laden zum Carven ein, während der Schneefall immer stärker wird, und sich eine schöne Schicht auf der Piste ansetzt. Die Liftnachbarn geben mir dann einige Empfehlungen, die ich gerne annehme. Überrascht bin ich dann aber, als ich oben beim Painter Boy Lift ankomme, durch den Schneefall einige Leute vor einem Absperrseil sehe und auch sehe, dass sich ein Patroller gerade daran macht, das Seil zu öffnen. Seit Kirkwood weiss ich, dass man den Moment nicht verpassen darf, und so komme ich zu einer schönen Tiefschneeabfahrt hinunter zum Gold Link Lift. Nach 2 Stunden ist das Gebiet dann aber gemacht: Die vorderen Lifte hin zur Base sind nicht besonders spannend, so dass die Vorstellung bleibt, dass Crested Butte vor allem dann gut ist, wenn die Double Diamonds offen sind.

Was uns dann aber sehr überrascht ist die Main Street des kleinen Städtchens, an der es sehr viele Lokale hat, die im Schneetreiben noch einmal gemütlicher wirken. Vielleicht doch einmal 2-3 Nächte hier bleiben? (Wenn dann in Crested Butte und nicht in Crested Butte Mountain).

Lifte 9 (*=Express): Silver Queen*, East River*, Paradise*, Teocalli, Painter Boy, Gold Link, Peachtreel, West Wall, Red Lady*

** English Version**

We stayed overnight in Ouray, the “Switzerland of America.” The mountains, perhaps — the Main Street, certainly not. We really liked it there: plenty of restaurants inviting you to linger, and the hot springs perfect for a soak.

Ouray was chosen because Telluride was originally on today’s program. But as so often on this trip — plans change. See for yourself.

So another adjustment is needed: we head to Crested Butte already today, even though it was originally planned for tomorrow. We keep the motel and continue on from there tomorrow.

The drive from Montrose along the Blue Mesa Reservoir showed black clouds to the north and sunshine to the south. What would the weather be like? And then there was still the question of chains… In Gunnison, the main town of this otherwise sparsely populated region, the tension rises as the route turns toward the dark clouds — and indeed, heavy snowfall begins. Fortunately, the road to Crested Butte is mostly flat, and even the final stretch up to Crested Butte Mountain (an independent municipality!) is not particularly steep.

This is where the ski area begins. Several modern chairlifts rise from the base. Unfortunately, visibility is poor, and even more unfortunately, the two lifts at the very top that serve the Double Diamonds are closed (not that I would have skied them in these conditions anyway…). Without these Diamonds, the resort is fairly beginner-friendly: wide, not overly steep runs, especially on the east side (East River Express), which are quite long and perfect for carving. Meanwhile, the snowfall intensifies, laying down a beautiful fresh layer on the slopes.

Chatting with lift neighbors, I get a few recommendations, which I gladly follow. Then comes a surprise: arriving at the top of the Painter Boy Lift, I notice several people standing by a rope line in the snowfall, and a patroller getting ready to open it. Since Kirkwood, I know you don’t miss moments like this — and so I am rewarded with a lovely powder run down to the Gold Link Lift.

After about two hours, though, the area feels done. The front-side lifts back toward the base are not particularly exciting, leaving the impression that Crested Butte really shines when the Double Diamonds are open.

What truly surprises us, however, is the Main Street of the small town itself: full of bars and restaurants that feel even more cozy in the falling snow. Maybe this is a place to stay for two or three nights sometime? (In Crested Butte town — not Crested Butte Mountain.)