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Sonntag, 26. April 2026

24.-26.04.2026 Zermatt - Breuil-Cervinia






IKON PASSS sei Dank geht's etwas überraschend für uns alle noch für ein Wochenende nach Zermatt. Ausser Theodulgletscher (inkl. Furggsattel) ist alles bereits zu (Rothorn, Gornergrat, sogar s'Hirli. 

Es hat aber auch überraschend wenig Schnee auf der Zermatter Seite. Dafür sind in Italien beinahe alle Pisten noch offen - obwohl die Hänge alle südorientiert sind. Jaja, das wirft Fragen auf.

Also Helm auf und rüber ins Bel Paese, wo die Restaurants erschwingliche Preise haben, und die Pisten schön angefirnt sind. Die drei neu entdeckten Höhepunkte sind in Valtournenche die Pisten 1a Chateau und 5 S. Canestrini sowie 24 Pancheron am gleichnamigen Lift, alle bieten wunderbare Firnabfahrten auf leeren Pisten. 

Auf dem Weg zurück nach Zermatt ist dann leider nur die Piste ab Schwarzsee hinten übers Hirli geöffnet, die dann über die ewig lange Strasse zurück zum Furi führt. Was bei dem faulen Schnee eine eher zähe Angelegenheit ist, und doch nur eine Vorbereitung für das, was nach Furi kommt: Sulzhaufen at its best! Aber einer geöffneten Talabfahrt schaut man nicht ins Maul.

Neue Lifte (4)
Matterhorn Glacier Ride II, Goillet, Gran Sometta, Pancheron

** English **

Thanks to Ikon Pass, we somehow ended up squeezing in one more surprise weekend in Zermatt. On the Swiss side, it’s basically game over already – everything is closed except the Theodul Glacier (including Furggsattel). Rothorn, Gornergrat, even Hirli – all done for the season.

What’s striking is how little snow there is on the Zermatt side. Meanwhile, over in Italy – despite all those south-facing slopes – almost everything is still open. Go figure.

So: helmet on and off to the Bel Paese. Not just for the better value in mountain restaurants, but also for perfectly softened spring snow. Three newly discovered highlights in Valtournenche: piste 1a Château, 5 S. Canestrini, and 24 Pancheron (served by the lift of the same name). All three delivered beautiful firn skiing on empty slopes – spring bliss.

Getting back to Zermatt is where things get a bit more… character-building. The only open route is via the Schwarzsee side, looping back over Hirli and then down that endlessly long road to Furi. With sticky, slow snow, it’s more of a grind – and just a warm-up for what comes next: full-on slush moguls below Furi. But hey, when there’s a valley run open, you take it.

Mittwoch, 3. April 2013

3. April 2013 Krisentour III: Zermatt und Breuil

Heute gehts nach Zermatt und damit auch nach Italien. Die Italiener und die Walliser sind ja Brüder im Geiste, wobei die südlichen Nachbarn konsequenter sind und gleich ganz auf eine Regierung verzichten. 

Beobachtung: Ich muss mein Urteil revidieren. Zermatt, bis anhin eher von mir belächelt, hat doch einiges zu bieten.Vor allem wenn man die Abfahrten von ganz oben nach ganz unten nonstop fährt. Dann sieht man über die flachen Pisten hinweg (im Gegenteil, die sind dann sogar erwünscht) und freut sich über die Längen der Abfahrten, die doch bemerkenswert sind (vor allem, wenn man gerade aus Scuol kommt). Ein Vorzug der Internationalität des Skigebiets: Wenn man der Massen überdrüssig ist hilft eine kurze Fahrt rüber nach Valtournenche. Ein zweiter Vorzug: Dort isst man auch für einen Bruchteil der Schweizer Gastronomiepreise.

Fazit: Ich muss mein Urteil revidieren. Zermatt wird ab sofort nicht mehr belächelt. Die machen schon einiges richtig in Zermatt. vor allem am Berg: Die Hütten an der Talabfahrt vom Rothorn sind klein, gemütlich und bieten einen ganz anderen Einkehrschwung als in anderen Alpenregionen. Und mit der Pistenkontrolle um 17:30 auch weitaus mehr Möglichkeiten als da (Chars Salüds ins Engadin).




Eiger Mönch und Jungfrau - immer wieder faszinierend
Testa Grigia - wohl der meistverbaute Punkt der Alpen
Hörnlilift - ab  auf die Liste der Lifte mit dem beeindruckendsten Blick
Valtournenche - nur zur Beweisführung
Italienische Bergbahnkunst 1: Lago Goillet
Italienische Bergbahnkunst 2: Laghi Cime Blanche
Italienische Bergbahnkunst 3: Plateau Rosa
Flach flacher Theodul
Blick aufs Freeride-Paradise Stockhorn
Abschiedsgruss von Tuftern
Neue Lifte (5):

Seilbahnen: Plateau Rosa
Gondelbahn: Salette
Sessellifte: Becca d Aran, Motta
Skilifte: Hörnli


Sonntag, 6. April 2008

1. April 2008 Breuil/Cervinia/Zermatt/Valtournenche: Das Höchste!



Nach mehreren Anläufen gelingt es endlich, das letzte verbleibende grosse Gebiet als Ganzes zu befahren: Zermatt-Breuil/Cervinia ist nicht nur das höchst-gelegene Skigebiet Europas sondern auch das mit den höchsten Preisen. Und darüber, ob dieser Preis gerechtfertigt ist, lässt sich streiten. Die Abfahrten vom Theodul-Gletscher sind auf beide Seiten hinunter für nichts, lediglich ihre Länge ist erwähnenswert. Schon etwas anders zur Sache geht es auf dem Rothorn, dem Stockhorn und rund um die Cima Bianche. Die schiere Grösse des Gebiets vor der beeindruckenden Kulisse von 24 4000ern lohnt einen Besuch, es lässt sich hier wunderbar cruisen. Der grosse Anteil an flachen Pisten und das Fehlen von wirklich herausfordernden Abfahrten verhindern aber, Zermatt in die Phalanx der ganz Grossen einzureihen - lediglich ein paar Pisten nicht zu präparieren und somit schwieriger zu machen (Stockhorn) resp. eigentlich rote Hänge als schwarz zu bezeichnen (Furg-Furi und Gornergrat-Gant) reicht dafür einfach nicht aus.

Gross war aber die Überraschung, als ich in der Seilbahn hoch zum Rothorn angesprochen wurde. Und noch grösser das Erstaunen, als ich die drei trotz Helm und Mütze (!) erkannte.....damit hat sich Zermatt noch einmal retten können!


Theodul

auf der falschen Seite des Berges...Pech gehabt Breuil-Cervinia

klimatisches Paradoxon

Lifte in der Reihenfolge, in der sie gefahren wurden:
Breuil-Plan Maison, Plan Maison, Fornet, Bontadini, Furi-Riffelberg, Gifthittli, Gant-Hohtäli, Rote Nase, Stockhorn, Gant-Blauherd, Blauherd-Rothorn Paradise, Kumme, Patrullarve, Findelbahn, Gornergratbahn: Riffelalp/Riffelberg, Furi-Trockener Steg, Gandegg, Testa 1, Bec Carré, Gran Sometta

Samstag, 3. März 2007

3.3. Breuil-Cervinia (glaube ich zumindest)

Wie heissts so schön? Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Der Tiefpunkt der bisherigen Reise haette eigentlich mit dem kleinen Matterhorn und 3883 m der Hoehepunkt sein sollen: Breuil/Cervinia. Regen bis 2000 Meter – das macht ja noch nichts, da B/C auf 2080 müm liegt - aber höher hinaus gabs jede Menge Neuschnee – schwer und nass bis weit hinauf. Lifte waren wegen kombinierter Lawinen-/Sturmgefahr nur wenige geöffnet. Zudem gab der Nebel nur zeitweise den Blick frei über den weiten und flachen Kessel, in dem sich der Hauptteil der Bahnen befindet. Interessant schienen die höher gelegenen Lifte sowie die Verbindungen nach Zermatt resp. Valtournenche zu sein. Das Gebiet um Plan Maison hingegen war so was von langweilig, dass der Skitag nach wenigen Fahrten abgebrochen wurde. Höhepunkte: Eigentlich wollte ich schon ins Auto, da öffnete vor meiner Nase der Sessellift Bardoney. Und dann war ich schon im Auto, da wollte mir noch einer die Tageskarte abkaufen. So liess sich in der Nachspielzeit die Niederlage einigermassen erträglich gestalten.
Lifte (6)
Gondelbahn: Breuil-Plan Maison
Sessellifte: Campetto, Cretaz, Plan Torrette, Bardoney
Tellerlift: Baby La Veille


Wenigstens ein paar Kontraste: Plan Maison

und noch ein paar: Breuil-Cervinia