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Mittwoch, 2. April 2025

30.03.2025 Avers - wo sich die Welt trifft (ein bisschen Zürich, ein bisschen Japan) (#739) / where the world meets!

Sekunden vor dem Treffen

Avers ist ein weiteres dieser unerfahrenen Gebiete - war es. Ich kenne mindestens eine Person, die hier immer zum Powdern hinfährt. weil "keine Bäume und keine Leute." Zweiteres kann ich nach diesem Skitag nur bedingt unterschreiben.

Wir entscheiden uns nach dem Frühstück gegen Cofin und für Avers - erstes habe ich schon, zweites ist Nummer 739. Nach Roffla führt die Strasse ziemlich lange ins Tal hinein und hinauf, über die Waldgrenze hinaus. Am Ende der Strasse liegt Juf, 2126m - jedem Schulkind in der Schweiz, das keinen Fensterplatz hatte, ein Begriff da: Höchstes ganzjährig bewohntes Dorf im Land (ja sogar Europas, wenn Retortenstädte wie Val Thorens nicht in dieser Challenge mitmachen). Wir sind begeistert von der offenen baumfreien Talschaft. 

Eine kleine Herausforderung liegt in der Parkierlogistik, weil das Skigebiet aus zwei auf den ersten Blick nicht direkt erschlossen sind. Zumindest wenn der Ponylift beim grösseren Parkplatz nicht in Betrieb ist wie heute muss man vom Cavetta zum Tscheischa ein paar Minuten zu Fuss gehen. Umgekehrt führt eine markierte Skiroute zurück zum Cavetta, wo es auch ein Restaurant hat.

Das ist wichtig, weil der Tscheischa einer dieser Skilifte mit Kultstatus ist. Im Gegensatz zu den anderen Skiliften in dieser Gewichtsklasse Hohmad und Gürgaletsch scheint der Tscheischa aber immer und weiterhin zu laufen. Die Pisten - nicht wirklich dunkelschwarz, aber durchgehend sehr schön geneigt - waren in hervorragendem Zustand, Kunstschnee gibts wie in Japan keinen. Man wird deshalb einige Zeit an diesem Lift verbringen. Wenn die Beine müde sind kann man dann zum Cavetta-Lift, dort hats dann neben dem Restaurant auch blaue Pisten.

Nun zu den keinen Leuten. Eigentlich waren die Pisten leer. Trotzdem hatte ich viel Trubel! Das kam so: Ich fahre zuerst hoch zum Cavetta-Lift, mache meine Fotos, als ein Snowboarder den Lift verlässt und auf mich zukommt. "Roger....?" Ich "Bruno...?" Er wars. Mit seiner Frau und weiteren, die ich aus Zürich kenne. Ein Hallo und Umarmen war das dort oben, dass es eine Freude war! (Woher wir uns kennen? Wir haben die FCZ Saisonkarten zusammen gekauft).

Anschliessend fahren sie zum Restaurant, wo der Rest der Gesellschaft zu Mittag isst (und sie meine Frau treffen), während ich zum Tscheischa-Lift fahre und dort einige Abfahrten geniesse, bevor das Telemarken Tribut fordern und ich auch zum Restaurant fahre. Dort gehe ich auf die Terrasse, als ein anderer auf mich zukommt: "Roger!" (Um Himmels Willen, da kennt mich noch einer!?!) Ich schaue hoch: "Thomas!" (Wir sind im selben Haus aufgewachsen.)Weitere Hugs. 

Auch er war Teil der Gesellschaft, kannte die anderen aber vorher nicht..... Ich weiss nicht, ob das im Text jetzt richtig rüberkommt, aber diese vielen unerwarteten Treffen an diesem tollen Ort waren schon sehr sehr cool. Danke Avers!

Avers (#739)
Lifte 2: Cavetta, Tscheischa

*** English Version ***

Avers is one of those lesser-known ski areas—at least, it was for me. I know someone who swears by it for powder days, citing two compelling reasons: "no trees and no people." After spending a day skiing there, I can only half agree with that statement.

After breakfast, we decided to skip Cofin and head to Avers instead—I've already visited the former, while the latter was still an unchecked box on my ski map (number 739, to be precise).

The road beyond Roffla winds deep into the valley, steadily climbing past the tree line. At the very end of the road, you'll find Juf, sitting at 2,126 meters. Any Swiss schoolchild (at least those who didn’t sit by the window daydreaming) knows Juf as the highest year-round inhabited village in the country—and possibly even in Europe, provided we don’t count resorts like Val Thorens.

As we arrived, we were immediately captivated by the vast, treeless valley stretching before us.

Avers offers a distinct skiing experience, though it comes with a small logistical challenge. The ski area isn't immediately accessible from all parking areas. If the pony lift near the larger lot isn't running (as was the case on our visit), you’ll need to walk a few to the lifts Cavetta and Tscheischa to access the slopes. On the bright side, a marked ski route makes the return journey from Tscheischa easier, leading back to Cavetta, where a cozy restaurant awaits.

This is important because the Tscheischa sklift is one of those ski lifts with cult status. In contrast to the other ski lifts in this weight category, Hohmad and Gürgaletsch, the Tscheischa seems to always be running. The slopes - not really dark black, but very nicely inclined throughout - were in excellent condition, and there is no artificial snow, just like in Japan. You will therefore spend some time on this lift. When your legs are tired, you can go to the Cavetta lift, where there are also blue slopes next to the restaurant..

Unexpected Encounters in an "Empty" Place

Now, about the "no people" part. The slopes were, in fact, nearly empty. And yet, my day was filled with unexpected reunions!

It all started when I headed up to the Cavetta lift, pausing to take a few photos. Just then, a snowboarder exited the lift and started coming toward me.

"Roger...?" "Bruno...?" (We bought our season tickets for FCZ together.)

It was him! With his wife and a few others I knew from Zurich. Hellos and hugs in the middle of this remote ski area, how cool. They soon headed to the restaurant, where the rest of their group—was having lunch. My wife also was in the restaurant. Meanwhile, I made my way to the Tscheischa lift, enjoying a few solo runs before the telemarking finally caught up with me.

When I eventually made my way to the restaurant terrace, another voice called out:

"Roger!" (WTF—someone else knows me!?) I looked up. "Thomas!" (We grew up as neighbours in the same building)

More hugs followed. He was also part of the group but hadn't met the others before.

I’m not sure if I can fully capture in words just how incredible these chance meetings were, but trust me—running into familiar faces in such an isolated, breathtaking setting made the experience even more special.

Thank you, Avers, for an unforgettable day!









29.03.2025 San Bernardino - (Auferstanden aus Ruinen) - Pian Cales

Wir waren schon beim schönen Wetter da, aber zu spät für die Liftfahrt. Blick zum Gebiet Cofin

 Zwischen meinem ersten Besuch im Skigebiet Confin - dem grösseren der beiden Skigebiete in San Bernardino - und meinem jetzigen Besuch liegen 16 Jahre, ein Niedergang und eine Wiederauferstehung. Nach 10 Jahren Pause kam das Skigebiet Confin letzten Winter zurück. Und das ist eine gute Nachricht, denn 1) kommen tote Skigebiete normalerweise nicht zurück und 2) hat dieses hier SCHNEE! Ehrlich gesagt, zu viel für ein Saisonende.

Wir sind aber nur Pian Cales gefahren - als wir uns dann für das Skifahren entschieden haben war das Wetter schlecht und Confin geschlossen. Ein neues Skigebiet wars trotzdem :-) Fortsetzung siehe nächsten Post.

Pian Cales
Lift: 1

And this is the english version:

Between my first visit at the Ski area Confin - the bigger one of the two ski areas in San Bernardino - and my visit now are 16 years, a decline and a resurrection. After 10 years of pause, the ski resort came back last winter. And this is good News, as 1) dead Ski resorts usually don't come back and 2) this one has SNOW! Too much for a seasons end, honestly.

But we only skied Pian Cales - when we decided to go skiing, the weather was bad and Confin was closed. But it was still a new ski resort :-) See next post for sequel.


Spannende Kirche hier (auch laut)

Der Lift. Auch hier gibt es viel zu lesen.

Und hier der Beweis, dass wir auch Ski gefahren sind. Wetter .... tja

01.03.2025 Grüsch Danusa - Alles Fox




Rennvorbereitungen

Public Viewing, leider kein Erfolg für Swiss Ski

Skiplausch mit dem Skiclub - schön wars!

20.02.2025 Neulich, in den Arosa Times

 




Ich freue mich sehr über das schöne Portrait (auch wenn nicht alles 100% korrekt ist - in 80 Ländern war nur Jimmy Petterson), und darüber, dass Uwe Oster meine Leidenschaft richtig erkannt hat.

Und den Satz "Das Schlimmste am Skifahren ist die Angst, dass es aufhört" gehört nun ihm. Bei mir bleibts bei "Das Schlimmste am Schneefall ist die Angst, dass er aufhört."

Schön wars, vielen Dank allen Beteiligten und besonders den Organisatoren für ihr Vertrauen.

Sonntag, 23. Februar 2025

17.02.2025 Höhepunkte in Tschiertschen - Ski und Podium/Vortrag

Der Gürgaletsch war wie alle Pisten offen, und am Abend durfte ich im Rahmen des von Pro Tschiertschen-Prada organiserten Anlasses "Kultur am Montag" an einem Podium teilnehmen, bei dem die Zukunft von kleinen Skigebieten diskutiert wurde. Es war mir Freude und Ehre zugleich! Vielen Dank dafür.







End of the tour / Abschluss der Tour: Fujiyama & Tokyo again

Doch auch nach den Skigebieten sind die Höhepunkte noch nicht vorbei. Auf dem Weg nach Tokyo passieren wir den höchsten Berg Japans, und Tokyo selbst fasziniert uns einmal mehr.










Mittwoch, 29. Januar 2025

29.01. Happy Powderday at Goryu/Hakuba47 and Happo One (Text folgt)








Goryu and Hakuba47 
Lifte (7)
Gondolas Goryu Telecabine, Gondola Line B
Chairlifts: Cosmo Quad, Alp the First Chair, Quad Line C, Quad Line E, Toomi Sky 4









Happo One
Lifte (12)
Gondola Adam
Chairlifts: Alpen Quad, Sakka Kitaone Quad, Skyline 2, Kurobishi Quad, Kurobishi 3, Nakiyama 3, Happo Riesen Quad, Sakka 2, Kokusai 1, Kokusai 3, Panorama Pair