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Sonntag, 25. Dezember 2016

22.12.2016 Cottonwoods: Snowbird & Alta, Solitude & Brighton

[Fieberbedingt folgen die Posts zu den letzten Tagen erst jetzt. Zum Skifahren hats gereicht, zum Schreiben abends dann nicht mehr :-)]

Es stehen die 4 Hausgebiete von Salt Lake City an - wenn man dem so sagen darf, denn eigentlich zählen alle Skigebiete in den Wasatch-Mountains dazu, alle sind sie in 70 Minuten erreichbar - beeindruckend.

Aber heute gehts in die Gebiete der Cottonwood Canyons, die auf der Seite der Grossagglomeration liegen - für die anderen Skigebiete muss man um die Bergkette herumfahren.

Snowbird / Alta
Die beiden Gebiete liegen im Little Cottonwood Canyon. Gehört habe ich bereits von ihnen, von einem Lift habe ich auch was gesehen

Weshalb war ich dennoch überrascht, dass Snowbird wirklich tolles Skifahren bietet? Vielleicht wegen der bisherigen Gebiete? Auf jeden Fall: In Snowbird gehts richtig ab. Die Berge sind hoch, die Hänge steil. Im Gad Valley mit coupiertem Gelände, im Peruvian Gulch mit steilen Hängen und im Mineral Basin mit Offpiste, vor allem unter dem gleichnamigen Lift. Und natürlich gibts neben den Pisten schier unzählige Abfahrtsrouten und grundsätzlich ist sowieso das ganze Terrain Skigebiet.
Hat was von Flaine und Weglosen: Snowbird


Mineral Basin

Alta ist mit Snowbird verbunden, man braucht allerdings das entsprechende Ticket, um die Schranke oben auf dem Berg zu durchschreiten. Diese seit 2002 bestehende aber sehr bemühend wirkende Kooperation zweier benachbarter Skigebiete (auf den Websiten z.B. gibts keinen gemeinsamen Auftritt, es existiert auch kein offizieller gemeinsamer Pistenplan) erinnert mich an die Schweiz. (Ein Liftnachbar meint stolz, das sei ja wie in Europa, dass zwei Gebiete kooperieren. Naja.)

Manchmal zeugen gut bewachte Grenzen von Kooperation. Manchmal.

Alta, das mir vom Namen her grösser schien, ist so eine Art kleiner Bruder von Snowbird. West Rustler (2 Lifte) bietet einige schöne Hänge, das Gebiet um Sugerloaf und Supreme aber ist dann eher enttäuschend. Enttäuschend auch, dass in diesem Gebiet keine Snowboarder zugelassen sind (wie übrigens in Deer Valley auch nicht). All thumbs down für dieses Foul an der Idee der vereinigten Schneesportler.

Ich fahre den Little Cottonwood Canyon hinaus, drehe nach rechts und fahren den Big Cottonwood Canyon wieder hinein.
Blick den Little Cottonwood Canyon hinaus in Richtung Salt Lake City

Solitude
Der Big Cottonwood Canyon ist weniger eng und so sind auch die Hänge weniger steil. Solitude bietet ein paar nette Abfahrten am Powderhorn II und am Eagle Express und einen Off-Piste-Only Lift (Honeycomb Return), sonst ists eher klein und überschaubar da. Da würde sich eine andere Verbindung zwischen Solitude und Brighton anbieten als die 5 Minuten mit dem Auto vom einen Parkplatz zum anderen.

Honeycomb


Brighton - Bright-on!
Um 1500 Uhr komme ich in der letzten Station des heutigen Tages an. Beinahe rächt sich meine späte Abfahrt, doch das Glück des Tüchtigen ereilt mich in der Form des heutigen Nachtskifahrens. So bleibt mir Zeit, das Gebiet vom Milly Express (felsiges Terrain, das hier aber niemanden abhält es auch zu befahren) bis zum Great Western Express (Treeruns) und am Ende unter Flutlicht auch die einfachen Hänge in der Mitte zu befahren.


Aussicht auf Park City

Alles in Allem wars heute von Gebiet zu Gebiet ein Abstieg. Aber beinahe könnte man vermuten, das sei so geplant gewesen: Umgekehrt hätten die Beine beim falschen Gebiet gebrannt.

Lifte Snowbird (6)
Gadzoom, Gad 2, Little Cloud, Baldy, Mineral Basin, Peruvian

Lifte Alta (7)
Wildcat, Collins, Sunnyside, Cecret, Supreme, Sugerloaf
Transfer Tow

Lifte Solitude (6)
Moonbeam Express, Powderhorn II, Honeycumb Return, Eagle Express, Apex Express, Summit Express

Lifte Brighton (5)
Crest Express, Milly Express, Great Western Express, Snake Creek Express, Majestic

Donnerstag, 22. Dezember 2016

21.12.2016: Sundance und Deer Valley

Es war nicht immer so schlechte Sicht heute. Aber manchmal schon.

Der Tag beginnt wolkenverhangen, die Berge östlich von Provo und Salt Lake City sind genauso wenig sichtbar wie der in Aussicht gestellte Schnee. Auch ok solange ich keine Schneeketten habe.

Ich fahre durch Downtown Provo, die mich für eine Stadt mit gut 100'000 Einwohnern sehr klein dünkt, biege in die Provo Canyon Road ein, die sich tief in den Berg hineinfrisst. Bevor ich abbiege muss man sich das so vorstellen: Links ist’s flach bis zum Horizont (Great Basin) und rechts stehen die Wände der Wasatch-Berge, die als Ausläufer der Rockies gelten. Nun tauche ich also in die Berge ein, die mit dem „greatest Snow on Earth“ werben. Nach kurzer fahrt erreiche ich das kleine Skigebiet von Sundance (das Robert Redford gehört. Das auch von ihm gegründete gleichnamige Filmfestival findet ein paar Meilen weiter in Park City und Salt Lake City) statt.

Sundance vorne/unten

Sundance
Genau eine Handvoll Lifte erschliessen den Berg in zwei Etappen: Vorne (unten) der eher gemütliche Teil mit coupierten Pisten, hinten (oben) geht’s dann richtig steil zur Sache, wenn man von der breiten Piste abweicht. Das Gebiet gefällt und der Schnee fühlt sich tatsächlich supersoft an – ein gelungener Einstieg in die Gebiete von Salt Lake City!


Deer Valley
Nach knapp 40 Minuten Fahrt erreiche ich Deer Crest, den östlichen Einstieg ins Gebiet von Deer Valley. Dass es hier anders zugehen würde habe ich geahnt, gilt das Resort doch als ausgesprochen mondän. Dennoch war ich überrascht, als ich auf dem kleinen Parkplatz vor der Gondelbahn von einem Shuttlebus abgeholt wurde, der nur für mich losgefahren ist, als er mich parken gesehen hat. Die 100 (hundert) Meter zur Gondelbahn fahre ich mit, man will ja freundlich sein! In der Gondelbahnstation dann werden mir vor dem Einsteigen die Ski aus der Hand genommen, damit ich mich nicht mit dem Einstecken in die Skihalterung abmühen muss, oben dann auf dem Little Baldy Peak dasselbe. Noch immer ein bisschen irritiert fahre ich nach Snow Park Lodge und nehme da den Silver Lake Express, der den Gästen auch gleich noch das Skifahren abnimmt, weil er den Berg zuerst hinauf, auf der anderen Seite dann aber gleich wieder hinunter fährt.
Deer Valley besteht aus 5 Skibergen, die bewaldet oder von sehr sehr stattlichen Häusern bebaut sind, und erinnert nicht nur deshalb an Schweden oder Norwegen, auch die Art der Abfahrten sind ähnlich: Flach, mit Ausnahme des Mount Bald, der einige schöne Abfahrten anzubieten hat. Interessanter Weise fand der Olympische Slalom (Urs Imboden!) am flacheren aber zentraleren Bald Eagle Mt. Statt.
Geradeaus der Slalomhang von 2002. Und vorne ein Skilehrer mit 2 Anfängern auf dem ungesicherten zweiplätzigen Skischulsessellift.
Fazit: Deer Valley ist fürs Skifahrerische kein Muss (im Vergleich mit Sundance fehlen wirklich steile Varianten) und wohl gerade deshalb dazu geeignet, eine Topdestination für  Menschen mit dem nötigen Kleingeld zu sein. (Deshalb überrascht mich ein wenig, dass die vielen Sessellifte weder über Kuppeln noch über Sitzheizungen verfügen.) Die Abfahrt zur Talstation der Gondelbahn ist leider gesperrt, so dass mich der Shuttlebus an der Talstation wieder abholt und die 100 Meter zum Auto fährt.

Damit man die Distanz besser abschätzen kann. Dafür gibts hier einen Shuttlebus

Lifte Sundance (5)
Sessellifte: Jakes Lift, Rays Lift up, Flathead Lift, Red’s Lift, Rays Lift down

Lifte Deer Valley (18)
Gondelbahn: Jordanelle Gondola Express
Sessellifte: Silver Lake Express, Stearling Ex., Quincy Ex., Northside Ex., Empire Ex., Ruby Ex., Silver Strike Ex., Red Cloud, Judge, Viking, Wasatch Ex., Cream Pointe, Homestake, Burns, Snowflake, Carpenter Ex., Mountaineer Ex.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

20.12.2016 Brian Head (Utah) und der Weg dorthin

Brian Head / Utah
Es gibt sie sehr selten, sie sind auch nicht wirklich planbar, aber plötzlich merkt man: Das ist eine Königsetappe! Ein Tag, an dem die Reise mehr beinhaltet als das Skifahren, weil der Weg überraschend abwechslungsreich ist, weil die Emotionen die Reiselust verstärken und weil die Sonne und das Licht die Landschaft mit diesen Farben malen, die es nur im Winter gibt.

Ein paar dieser Königsetappen:

6.3.2006 von Saint-Etienne-de-Tinée nach Embrun
http://grandeboucle.blogspot.ch/2006/03/63-valberg.html

9.3.2011 von Seu d'Urgell nach Salardu
http://grandeboucle.blogspot.ch/2011/03/93-port-del-comte.html

17.1.2013 von Niseko nach Furano
http://grandeboucle.blogspot.ch/2013/01/17-januar-aufraumen-in-rusutsu-und.html

19.8.2015 von Haast nach Queenstown
http://grandeboucle.blogspot.ch/search/label/Treble%20Cone

31.3.2016 von Alesund nach Sogndal
http://grandeboucle.blogspot.ch/2016/03/31-marz-fjordski-sogndal-skisenter.html

Und nun auch heute. Start in einer verrückten Stadt - Las Vegas - durch die Wüste, den Virgin River Canyon, durch plötzlich verschneite Landschaften nach Brian Head und dann weiter durch diese kaum zu fassende Hochebene-Gebirgslandschaft Utahs - wunderwunderschön!





Brian Head war dann auch noch, ein kleines Skigebiet, ziemlich flach, und von daher geeignet für den Russen, der sich nach 10 Jahren harter Arbeit in NYC in Las Vegas niedergelassen hat und dort nichts tut ausser das Leben zu geniessen, und für den Jungen aus San Diego, der in den letzten Tagen zum ersten Mal in seinem Leben Schnee gesehen hat, den dritten Tag auf dem Snowboard steht und mit Freude von seinem ersten Sturz im Powder erzählt, und für meine ersten paar Schwünge auf Schnee in dieser Saison. Mehr gibts über Brian Head nicht zu berichten.

Brian Head (6)
Sesselllifte: Giants Step Express, Blackfoot, Alpen Glow, Wildflower, Navajo, Pioneer


Beachtenswert: 3335 Meter über Meer


Samstag, 10. Dezember 2016

27.8.2016: Saisonstart in Edinburgh (Rückblick)

Auch wenns schon ein paar Tage her ist soll der Saisonstart 2016/17 nicht vergessen gehen. Ein paar Kilometer ausserhalb von Edinburgh liegt das Ganzjahresgebiet Midlothian Snowsports Centre (das wohl bei Schnee geschlossen hat). Mattenskifahren at its best - nicht ganz einfach, wenn man sich gewohnt ist, die Kanten in den Schnee drücken und damit den Radius direkt steuern zu können. Auf den Teppichen muss das Gewicht gleichmässig auf beiden Ski verteilt sein, kaum wird ein Ski mehr belastet geht der weg - soweit bin ich auf den paar Abfahrten gekommen. Wahrscheinlich aber gibts bessere Tricks - wenn ihr mal in die Nähe eines solchen Mattenskigebiets kommt. unbedingt ausprobieren!




Lifte (2): Skilift kurz, Skilift lang

Sonntag, 7. August 2016

Saisonbilanz 2015/16

Die Saison 2015/16 brachte einige Höhepunkte, natürlich mit der unvergesslichen Reise nach Neuseeland, aber auch mit den Tagen in Norwegen und Italien. Die Bilanz:

1 neues Land
39 neue Gebiete
223 neue Lifte

Sowohl in Neuseeland wie auch Norwegen waren die Wege zwischen den Gebieten weit, die Anzahl der Lifte bescheiden, diese Zahlen lassen sich deshalb begründen. Etwas schwieriger ist die erneut tiefe Zahl der Skitage zu begründen. Ich suche noch nach Ursachen :-).

Stand der Boucle:
460 Skigebiete
4551 Lifte

Ausführlichere Statistiken unter http://grandeboucle.jimdo.com/statistik/

Die Gebietsrankings folgen.

Sonntag, 1. Mai 2016

29.-30.4.2016: Ischgl




Wie jedes Jahr nur diesesmal mit tollem Wetter und griffig-hartem Schnee. Und wieder mal mit fixed heels. Auch geil.

Sonntag, 3. April 2016

3. April 2016: Fjordski: Ørsta und Schluss



Wie bereits Tradition an dieser Fjordski kommt das Beste zum Schluss: Schönes Wetter, ein gutes Skigebiet und tolle Berge. Heute fällt das Privileg dem Ørsta Alpinsenter zu, das zur gleichnamigen Kommune (einfach ohne Alpinsenter) gehört. Ørsta liegt in einer spannenden Region und bildet mit der Kommune Volda sowas wie ein kleines Zentrum mit ca. 20'000 Einwohnern. Vorne Fjord, hinten Berge.

Unterwegs nach Ørsta

Das Alpinsenter liegt etwas ausserhalb. Es hat - trara - einen Sessellift, der auch in Betrieb ist! Und auf der ersten Etage angekommen tut sich der Blick auf auf einen Skilift, der etwas einsam dasteht und nochmals ein Stück weiter hinaufführt - der Nottane. Dieser erschliesst eine herzige Piste und ein nettes kleines Freeridegebiet. Vor allem aber bietet sich von ihm aus eine grandiose Aussicht auf den Storfjorden, den Norangsfjorden und die namenlosen (Odin hilf) Berge der Sunmørealpene. Die sind einfach nochmals einen Zacken schöner als die Hügel rund um Sogndal.




Man kann gar nicht genug kriegen.

Aber irgendwann ist es vorbei das Vergnügen und der Rückweg zum Flughafen beginnt. Natürlich noch einmal mit einer Fähre.





Und wen sehe ich am Flughafen? Wäre irgendwie unvollständig der Abschied.
Bye Alesund
Lifte Ørsta (4)
Sessellifft: Stolheisa (haha)
Skilifte: Hovudtrekket, Nakketrekket, Nottane







Samstag, 2. April 2016

2. April 2016: Harpefossen/Stryn Winter Ski/Hornindal = Erster Hattrick auf dieser Tour

Hornindalsvatnet: Tiefster Speichersee Europas
Beim Frühstück geht mein Blick auf den See vor dem Hotel, den Hornindalsvatnet. Und wie ich so rausschaue sehe ich ein kleines Schiff daliegen auf dem etwas von "europas dypeste insjø 514m" steht. Also noch ein Europarekord, der tiefste See Europas, liegt einfach so da. Wie die höchste Felswand und der grösste Gletscher. What a journey! Mit seinen 12 Kubikkilometern Wasser hat der der Hornindalsvatnet übrigens genügend Wasser für Kunstschnee für 1'739'130 Kilometer Pisten von 30 Metern Breite. Damit könnten sämtliche Pisten Norwegens die nächsten 1512 Jahre künstlich beschneit werden. Bei 20 Metern reichts für 2268 Jahre. Irgendwie beruhigend zu wissen, nicht?

Passend zur diesen Rekorden hätte heute eigentlich ein Grand Slam auf dem Programm gestanden - zumindest hatte ich das gestern so geplant. Wäre eine enge Partie geworden: Die Skigebiete öffnen erst um 10:00, zum Teil erst ab 10:30 Uhr und schliessen bereits wieder um 16:00 oder 16:30. 4 Gebiete, dazwischen 141km und 1 Fährverbindung. Ob das geklappt hätte weiss allein Odin. 

In Norwegen gibts den Pistenbericht über FB. Wie sich die informieren, die kein FB haben, ist mir nicht bekannt.
Auf der Website wird jeweils auf FB verwiesen.
Denn Breimsbygda kapituliert rechtzeitig vor dem schlechten Wetter und gibt bekannt, heute doch nicht zu öffnen. Damit ist das kleinste und am weitesten entfernte Gebiet aus dem Spiel und ein gemütlicher Skitag kann beginnen.
Mein Lift von unten...
und von oben, mit meinem Pistenbully, der mir meine Piste neu macht, nachdem ich eine Spur gezogen habe.
Zu busy. Zeit für einen Skigebietswechsel!
Harpefossen
Wie mir die Parkplatzfrau beim Abknöpfen der 50 Kronen Parkgebühr mitteilt, ich sei der Erste (um 10:45 Uhr!) bin ich schon ein bisschen stolz. Und tatsächlich: Ich habe meinen eigenen Lift für mich alleine! Zumindest für die ersten beiden Fahrten. Dass dann einige Leute mehr auftauchen kommt mir gerade recht, als einziger hätte ich mich wohl nicht getraut das Skigebiet wieder zu verlassen. Leider ist nur der Lift Furuhogane geöffnet, der etwas längere und steilere Lift vorne läuft nicht. Der Schnee jedoch ist herrlich und so gibts doch ein paar Fahrten mehr als nötig.

Stryn Winterski - Lift unten. Die knappe Schneedecke kann den Strynern egal sein, sie haben ja noch ein Sommerskigebiet.
Stryn oben. Man beachte: Dies ist die beste Pistenmarkierung, die ich auf dieser Skireise angetroffen hab.
Stryn Winter Ski
Meine Fahrt geht dem tiefsten See entlang zurück und über einen kleinen Pass nach Stryn. Von dort über eine mit tollen Schwellen gespickte Strasse hinauf zu Stryn Winter Ski. Das ist deshalb wichtig, weil Stryn auch ein Sommerskigebiet hat - das ist aber, wie der Name schon sagt, nur im Sommer geöffnet. Und Sommer ists bei weitem nicht, es graupelt und regnet auf dem Parkplatz, nach ein paar Metern Liftfahrt gehen die Niederschläge in eine schneeartige Form über. Das Hausgebiet von Stryn besteht aus einem steilen unteren Lift und einem flacheren oberen Lift. Auch hier: Der Schnee oben ist einfach super! Die Sicht leider nicht so. 

Hornindal Skisenter
Hier werden die Ansprüche Norwegens an den Skinachwuchs deutlich. Nicht nur, dass es die 3-Jährigen bis zu diesem Masten schaffen müssen - sie müssen auch schon lesen können in diesem Alter,

Hornindal Skisenter
Das letzte Gebiet heute und damit der Hattrick ist das Hornindal Skisenter, bei meinem Hotel ums Eck quasi. Ein weiteres Gebiet mit sanften Pisten. Passend zu den anderen heute. Wie gemacht für die, die blaue Pisten lieben!

Lifte (4):
Harpefossen (1): Furuhogane
Stryn (2): Steindalsheisen,  T-Trekk
Hornindal (1): Hornindalheisen

1. April 2016: Sogn Skisenter. Und das Ganze wieder zurück (halb zumindest).



Nach dem bislang besten Hering-Frühstück auf dieser Reise gehts knapp 20km nach Hafslo zum Sogn Skisenter. Myrkdalen auf der Südseite des Sognefjords sinds nochmals 2 Stunden.




Das Sogn Skisenter rettet mir ein bisschen die Reise nach Sogndal, denn sonst hat auf dieser Seite des Fjords kein Skigebiet unter der Woche geöffnet. Bis

So bleibe ich hier: Ein längerer etwas steilerer Skilift, oben dann ein weiterer, etwas flacherer Lift und unten zwei Anfängerlifte. Der oberste Lift hat wohl Freeridepotenzial, aber so genau hab ich das nicht gesehen. Die Talabfahrten sind dunkelrot, rot und eine der Abfahrten ganz runter hat mich an die alte blaue Talabfahrt in Scuol (Nalains) erinnert, einfach in Kurzform, denn mehr als 575 Höhenmeter liegen hier nicht drin.

Anschliessend gehts wieder zurück nach Norden. Die Fahrt führt mich durch das Gebiet des Jostedalsbreen und im Fjaelandstunnelen unter ihm hindurch. Der Jostedalsbreen ist der grösste europäische Festlandsgletscher.  Er ist 40km lang, 15km breit und hat(te) eine Fläche von 474km2 (2006). Zum Vergleich: Die Fläche des Aletschgletschers wird mit 120km2 angegeben. Ein bisschen was vom Gletscher sehe ich, der Rest hüllt sich in Wolken. Aber schön ist auch dieser Weg durch Sogn og Fjordane.

Bøyabreen

Hof am Jølstravatnet 

Da wirkt der Mensch besonders klein: Gehöft am Westufer des Jølstravatnet 

Bergheimsvatnet (der See)
Sandane


Sogn Skisenter  (3):
Storetrekket, Sognaheisen, Juniortrekket